Was ist ein digitaler Bierdeckel bzw. Thekendeckel?
Der digitale Bierdeckel – auch digitaler Thekendeckel oder digitale Strichliste genannt – ersetzt
den Zettel hinter dem Tresen. Wer etwas trinkt, tippt am iPad im Vereinsheim seinen Namen und das
Getränk an. Der Deckel jedes Spielers steht sofort im System, ist auf dem Handy einsehbar und wird
per PayPal oder bar bezahlt. Der Kassenwart sieht alle offenen Beträge und Umsätze an einer Stelle.
Strichliste, Bierliste, Getränkeliste, Deckel – ist das alles dasselbe?
Im Grunde ja. Ob ihr es Strichliste, Bierliste, Getränkeliste, Thekendeckel oder einfach „anschreiben
lassen“ nennt: Gemeint ist die Liste, auf der festgehalten wird, wer was getrunken hat und noch
bezahlen muss. Der Digitale Bierdeckel ist die Online-Strichliste dafür – mit virtuellem Deckel für
jeden Spieler, bargeldloser Zahlung und sauberer Getränkeabrechnung für Getränkewart und Kassenwart.
Für welche Vereine eignet sich der digitale Bierdeckel?
Für jeden Verein mit Vereinsheim, Clubhaus, Theke oder Getränkekühlschrank, an dem auf Deckel
getrunken wird – etwa Fußball-, Handball-, Tennis- oder Schützenvereine, Turn- und Sportvereine,
Musikvereine, Löschzüge der Feuerwehr, Karnevals- und Heimatvereine, aber auch Stammtische und
Studentenverbindungen. Mannschaften, Abteilungen oder Gruppen bekommen jeweils eine eigene PIN.
Was kostet eine digitale Strichliste für den Verein?
Zum Einführungspreis 5 € pro Verein und Monat inklusive Mehrwertsteuer, wenn ihr bis zum 31.12.2026 bestellt – und das für die gesamte Laufzeit eures Vertrags. Danach kostet der Deckel regulär 8,50 €. Der Preis ist pauschal, ohne Staffelung nach Mitgliederzahl. Mannschaften und Spieler sind unbegrenzt. Es gibt keine Einrichtungsgebühr und keine Mindestlaufzeit; gekündigt werden kann monatlich.
Wie führt der Kassenwart damit die Getränkekasse?
Jede Buchung und jede Zahlung landet automatisch im Kassenbuch. Der Kassenwart sieht alle offenen Deckel, erinnert säumige Spieler über die Mahnliste, trägt Barzahlungen ein und wertet Umsätze nach Getränk, Tag und Mannschaft aus. Für die Kassenprüfung gibt es den Export als CSV.
Was passiert, wenn das Internet im Vereinsheim ausfällt?
Dann wird an diesem Abend wieder auf Papier geschrieben – und der Kassenwart trägt die Striche
später als manuelle Buchungen nach. Das kommt selten vor, und der Fall ist eingeplant, statt
verschwiegen zu werden.
Können Spieler den Deckel anderer Leute sehen?
Innerhalb der eigenen Mannschaft ja – genau wie beim Zettel hinter dem Tresen, das ist gewollt
und schafft sozialen Druck. Fremde Mannschaften sieht niemand, und ohne PIN kommt man an keine
Namen.
Wir haben schon eine Excel-Liste. Fangen wir bei null an?
Nein. Nachname, Vorname und aktueller Saldo genügen. Der Stand wird als Eröffnungsbuchung
übernommen, sodass jeder Deckel mit dem Betrag startet, den er heute hat.
Muss jeder Spieler eine App installieren?
Nein. Am Tresen läuft ein iPad, alle anderen öffnen einfach die Adresse im Browser. Wer möchte,
legt sie sich als Symbol auf den Startbildschirm.
Was ist mit Gästen und Barzahlern?
Bar bezahlte Beträge trägt der Kassenwart als Zahlung ein, der Deckel wird sofort ausgeglichen.
Für Gäste und Veranstaltungen gibt es eigene Wertmarken-Buchungen.
Wem gehören unsere Daten?
Dem Verein. Wir betreiben die Plattform in Deutschland, jeder Verein liegt in einem eigenen
Mandanten. Ein vollständiger Export eurer Daten ist jederzeit möglich, auch bei Kündigung –
ohne Zusatzkosten.
Was ist ein Mandant, und warum kein eigener Server?
Alle Vereine laufen auf derselben gepflegten Plattform, aber jeder in seinem eigenen,
abgeschotteten Bereich. Das heißt für euch: kein Server, keine Installation, keine Updates –
und trotzdem eigene Adresse, eigenes Wappen und Daten, die kein anderer Verein sieht.